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Sonntag, 9. August 2015

Blicksta


blicksta ist eine innovative Online-Plattform, die Jugendlichen ganzheitlich hilft, die Vielfalt ihrer beruflichen Möglichkeiten zu überblicken und gleichzeitig einen einfachen Einstieg in die Gestaltung der eigenen beruflichen Zukunft zu finden. Mithilfe von wissenschaftlich fundierten Tests können Jugendliche ihre Stärken und beruflichen Interessen herausfinden. Anhand der Ergebnisse mehrerer Orientierungstests sowie weiterer Faktoren wie dem angestrebten Schulabschluss, Region und der verbleibenden Zeit bis zum Abschluss werden dem Schüler nicht nur passende Ausbildungs- und Studiengänge angezeigt, sondern auch auf ihn zugeschnittene, individuelle Inhalte. Dazu gehören sowohl Berufsporträts, Erfahrungsberichte von Auszubildenden und Studierenden, Webinare und Ratgeberartikel als auch passende Stellenangebote. Zudem bietet blicksta die Möglichkeit, sich persönlich und unverbindlich mit großen Unternehmen und Hochschulen zu vernetzen. Für die ganzheitliche Berufsorientierung kooperiert blicksta zudem mit Messe- und Beratungsanbieter Einstieg.

blicksta ist ein Angebot der Medienfabrik, Geschäftsfeld embrace. blicksta bündelt die Interessen großer deutscher Hochschulen, Unternehmen und Berufsverbände und bietet ihnen eine gemeinsame Plattform für ihr Schülerpersonalmarketing. Partner sind: Bertelsmann, Bethel, Bucerius Law School, Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, Deutsche Bank, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, EY, das Handwerk, HARTING, die Hochschule Koblenz, KfW, Lidl, Marriott, OTTO, Peek & Cloppenburg, Signal Iduna, Techniker Krankenkasse, Verband Kommunaler Unternehmen, WHU - Otto Beisheim School of Management
. Quelle. Zu Angeboten aus Bethel: HIER



LernFerien NRW



Die LernFerien Nordrhein-Westfalen sind ein Angebot zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen. Das heißt, dass alle Jugendlichen, die an den LernFerien-Camps teilnehmen, über fünf oder sechs Tage hinweg professionelle Unterstützung in unterschiedlichen Bereichen erhalten. Die LernFerien Nordrhein-Westfalen werden zu zwei verschiedenen Themenbereichen angeboten, an denen unterschiedliche Jahrgangsstufen teilnehmen können:

Die "LernFerien NRW – Lernen lernen" richten sich an Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse, deren Versetzung ins nächste Schuljahr gefährdet ist. Hier erhaltet Ihr Unterstützung in den Fächern Deutsch, Mathe und Englisch, und es bleibt genug Zeit, auch individuell auf Eure Probleme in den Fächern einzugehen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Ihr in den LernFerien den ganzen Tag Unterricht wie in der Schule habt. Vielmehr geht es darum, gemeinsam herauszufinden, wie Ihr persönlich am besten lernen könnt und auch, wie Ihr Euch selbst motivieren könnt, um mehr Erfolg, Spaß und Selbstbewusstsein in der Schule zu haben. Außerdem lernt Ihr andere Jugendliche aus ganz NRW kennen und für ein spannendes Freizeitprogramm ist ebenfalls gesorgt. Die "LernFerien NRW – Lernen lernen" werden in den Oster- und Herbstferien angeboten.


Die "LernFerien NRW – Begabungen fördern" richten sich an Schülerinnen und Schüler der 11. (G8/G9) und 12. (G9) Jahrgangsstufe von Gesamtschulen und Gymnasien. Das Angebot bietet Euch die Möglichkeit, Euch mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist, Persönlichkeit, Motivation und Verantwortungsbewusstsein zu stärken und Euer Wissen zum Beispiel durch Diskussionen mit Experten, Workshops oder eigene Projekte zu vertiefen. Die "LernFerien NRW – Begabungen fördern" werden in den Oster- und Herbstferien angeboten.




Achtung: Ich habe am 10.08. mit Frau Rosenberger, der Projektverantwortlichen in Düsseldorf wegen des im zweiten Film vorgestellten  Berufsorientierungsmoduls gesprochen, das auf der LernFerien-Homepage nicht erwähnt wird. Dieses Modul gibt es leider nicht mehr.

Buchbar und empfehlenswert sind nur die oben erwähnten LernFerien: Lernen lernen und Begabungen fördern.

Interessiert? Fragen? Weitere Infos über das Logo oben oder direkt von mir. Sprecht eure Lehrer an.

Samstag, 24. Januar 2015

Berufe-Universum in neuem Look: bloße Kosmetik

Sehnsüchtig erwartet habe ich das angekündigte neue "Berufe-Universum" und bin gründlich enttäuscht: Nichts als Kosmetik.



Es bleibt dabei, dass nur Ausbildungsberufe als Ergebnis angezeigt werden.

Die Schülerinnen und Schüler, die beim Abschluss "Abitur" angeben, bekommen diesen Hinweis zu lesen:

Hinweis für Schüler/innen an Gymnasien:

Das Selbsterkundungsprogramm ist für Schüler/innen konzipiert, die den Hauptschulabschluss oder einen Mittleren Schulabschluss machen möchten bzw. haben.
Wenn du Abitur bzw. die (Fach-)Hochschulreife anstrebst bzw. hast und das BERUFE-Universum trotzdem kennenlernen möchtest, erhältst du die Ergebnisse, die auch Schüler/innen mit Mittlerem Schulabschluss erhalten.

Auf die Idee, es könnte eine Realschülerin sein, die das Fachabitur oder das Abitur anstrebt, kommt man nicht. Oder? Ich frage mich, an welchen Schulen diese Tests evaluiert werden?

Mit der Realität der Berufsorientierung an Realschulen und Gymnasien hat das wenig zu tun. Eine Zuweisung: Realschule: Ausbildung; Gymnasium: Studium ist nicht mehr zeitgemäß.

Einerseits streben sehr viele Schüler der Realschule das Abitur oder das Fachabitur an, andererseits wird der Auftrag an uns Lehrer, auch für die Gymnasialschülerinnen und -schüler Berufsorientierung ab der 8. Klasse zu betreiben, schlicht ignoriert.

Die Arbeitsagentur ignoriert die Motivation und Aspiration der Mehrzahl der Schüler.

Wir Lehrer haben den Schwarzen Peter.

Über Umwege muss ich meine Gymnasialklassen und meine Realschüler zu einem für sie befriedigenden Testergebnis führen: Über das berufenet ermitteln wir auch akademische Berufe, so dass die Schülerinnen und Schüler neben ihrem Ausbildungsberufsergebnis auch Berufe finden, die ihren Interessen entsprechen.

Ich frage mich, welche Interessen ich hier als Lehrer zu befriedigen habe? Es sind offensichtlich in nicht unerheblichem Umfange nicht diejenigen der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern.

Warum ist es nicht möglich, Ergebnisse sortiert nach verschiedenen Bildungsniveaus auszugeben wie etwa im Explorix-Verfahren codiert von 0 bis 4:

0 Ausbildung nicht geregelt oder nicht erforderlich
0 (2,3,4 usw.) nicht geregelt, aber üblicherweise eine dieser Ausbildungen
1b Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz (betriebliche Lehrausbildung)
1s Ausbildung an einer Berufsfachschule, Fachschule oder Fachakademie (in der Regel nach Landesgesetz geregelt, aber häufig auch privat)
1c Beamtenlaufbahn im öffentlichen Dienst (hier sind alle Niveaustufen enthalten: einfacher Dienst, mittlerer Dienst,gehobener und höherer Dienst)
2 geregelter Fortbildungsberuf
3 Fachhochschulstudium (FH)
4 Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule/Universität (hierunter sind auch alle akademischen Berufe, die eine weitere Fortbildung voraussetzen, eingestuft, z.B. Wirtschaftsprüfer oder Facharztausbildungen)
f Funktion: Zu diesen Berufen gibt es keine gleichnamige Ausbildung, man übt sie mit verschiedenen Vorbildungen aus.



Weitere Informationen aus dem Datenreport des Berufsbildungsberichts 2013:

Realisierte Bildungs- und Berufswege von Schulabgängern und Schulabgängerinnen im Herbst 2012 (in %)



37% der Realschüler gehen in eine betriebliche Ausbildung. 30% gehen weiter zur Schule. 14% der Gymnasiasten gehen in die betriebliche Ausbildung. 48% studieren. Zudem: Zu den Besuchern weiterer schulischer Bildungsgänge und den Studenten kommen nach meiner Einschätzung noch eine ganze Reihe der in der Rubrik "Sonstiges" aufgeführten SuS.

Der folgende Artikel aus der Süddeutschen Zeitung spricht für sich:


Fazit: Wir Lehrer benötigen dringend ein kostenfreies Unterstützungssystem, das den Interessen aller Schülerinnen und Schüler und aller Eltern gerecht wird.

Dienstag, 9. Dezember 2014

KAoA-Konzept

Da ich in der letzten Zeit immer wieder angesprochen werde wegen der

konzeptionellen Grundlagen

unserer Arbeit gebe ich hier noch einmal einen Hinweis auf das

Gesamtkonzept

von "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) zum Nachlesen:



Samstag, 6. Dezember 2014

Ausbildungsmesse myjob-owl

Vom 13. bis 15.03.2015 findet wieder 
die größte Messe für Ausbildungsstellen 
in Bad Salzuflen statt.




Wie im vergangenen Jahr liegt der Messetermin leider wieder mitten in unserem einzigen großen Betriebspraktikum in der Sekundarstufe I (9. Jahrgang der Sekundar- bzw. Realschule).

Da unser Betriebspraktikum schon aufgrund der notwendigen beiden Auswertungs- und Reflexionstage - jeweils die beiden letzten Schultage vor den Osterferien - nur etwa 2,5 Wochen lang ist, halte ich eine Regelteilnahme an der Messe für unangemessen.

Einzelfalllösungen sollten allerdings denkbar sein.

Hier würde ich auch erwägen, den Personenkreis auf das Gymnasium ausdehnen. Gibt es doch immer wieder Schülerinnen und Schüler, die nach der 9 nicht in die Oberstufe gehen, sondern eine Ausbildung anstreben und mit großem Engagement nach Alternativen suchen.

Interessant ist die Messe auch für Praktikumsssuchende. Die Mehrzahl der Aussteller bietet Praktika an. 

Sehen Sie hierzu den Schülerkatalog ein:




Jobs und Karriere fördern: Die my job-OWL startete 2008 mit der Zielsetzung, Unternehmen und Bewerber direkt zusammenzuführen, Stellenangebote und Stellengesuche zu präsentieren, um Jobs und Ausbildungsstellen konkret zu besetzen. Das Angebot der Jobmesse richtet sich dabei an alle Interessierten: an kleine, mittelständische und große Unternehmen aus den Regionen Herford, Lippe, Gütersloh, Minden-Lübbecke, Paderborn, Höxter, Bielefeld und darüber hinaus, an Bewerber aller Altersgruppen: vom Ausbildungsstellensuchenden bis zum Bewerber 50 plus. Die my job-OWL basiert auf einer hervorragenden Kooperation von Institutionen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. An drei Tagen wird den Besuchern auf einzigartige Weise die Möglichkeit gegeben, Kontakt zu einer Vielzahl an renommierten Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen zu knüpfen, eine Fülle an wertvollen und spannenden Informationen zu Unternehmensprofilen und Stellenangeboten zu sammeln und mit Unternehmen und Ausstellern konkrete Berufsperspektiven zu entwickeln. Quelle



Montag, 1. Dezember 2014

PTA

Die Ausbildung zur PTA wird im Kammerbereich Westfalen-Lippe an neun Lehranstalten angeboten. Diese geben interessierten Schulabgängern regelmäßig die Gelegenheit, bei einem "Tag der offenen Tür" den Ausbildungslehrgang kennen zu lernen. Bitte erkundigen Sie sich bei der für Sie in Frage kommenden Lehranstalt ob bzw. wann ein Informationstag angeboten wird. Quelle

Hier können Sie die Broschüre der Apothekerkammer Westfalen-Lippe zur Ausbildung einsehen:

Weitere Informationen (z.B. zu Ausbildungskosten und späterem möglichen Gehalt) rund um den Beruf der PTA bietet die Homepage der PTA-Lehranstalt Münster:


Hier zwei Videos zum Thema:





Interessant scheinen mir auch 
die Beiträge und Diskussionen im 
zu sein.



Schülerpraktikumsplätze 2015 bei AUBI-plus

Die AUBI-plus GmbH 
unterhält eine Datenbank, die bundesweit freie Schülerpraktikumsplätzen anbietet. 
Ein Besuch der Seite kann sich lohnen: