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Sonntag, 12. Februar 2012

Praktika



"Praktika geben Einblicke in den Berufsalltag. Sie dienen entweder der Berufswahlvorbereitung oder dem Erwerb von Berufserfahrung. Praktika sind zwar keine Berufsausbildung, aber eine gute Möglichkeit, den Ausbildungs- oder Berufseinstieg vorzubereiten. Oft werden sie vor oder während einer theoretischen Ausbildung gemacht, in manchen Ausbildungsgängen sind sie vorgeschrieben oder je nach fachlicher Vorbildung Zulassungsvoraussetzung für eine schulische Ausbildung oder ein Studium. Auch für Arbeitgeber sind Praktika eine gute Möglichkeit, Nachwuchskräfte kennen zu lernen.

Auf der Suche nach Praktikumsplätzen finden alle Interessenten Angebote über die JOBBÖRSE. Daneben steht sowohl Bewerbern um eine Praktikantenstelle als auch Betrieben, die Praktikanten suchen, in der Jobbörse eine selbst beschreibbare Plattform zur Verfügung. Die Kunden stellen ihre Daten in eigener Verantwortung ein, pflegen diese und können direkt Kontakt mit der Bewerberin oder dem Bewerber um eine Praktikumsstelle bzw. mit dem Betrieb aufnehmen.

Es gibt zahlreiche Arten von Praktika:

Anerkennungspraktikum: Pflichtpraktikum nach einer fachtheoretischen und fachpraktischen Ausbildung zur Anerkennung eines Berufsabschlusses
Auslandspraktikum: Freiwilliger Auslandsaufenthalt zur Verbesserung der Einstellungs- und Aufstiegsmöglichkeiten und zur Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse. Bei internationalen Studiengängen häufig vorgeschrieben.
Praxissemester: Für Studierende an Hochschulen im Rahmen der Studienprüfungsordnung.
Schiffspraktikum
Freiwilliges Praktikum für Schulabgänger, um seemännisch-technische Berufe und Anforderungen kennen zu lernen.
Schnupperpraktikum: Wenige Tage dauerndes Praktikum von Schülern zum Kennenlernen betrieblicher Arbeits- und Ausbildungsbedingungen.
Schülerbetriebspraktikum: In den meisten Bundesländern sind Betriebspraktika in der vorletzten oder letzten Klasse vorgeschrieben. Die Organisation erfolgt in der Regel über die Schule.
Studienbegleitendes Praktikum (freiwillig): Freiwillige berufspraktische Zusatzqualifikation zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für Studierende aller Fachrichtungen.
Trainee: Berufs- und unternehmensspezifische Startprogramme für akademische Berufsanfänger. Sie dienen in erster Linie zur Anwerbung des akademischen Nachwuchses.
Vorpraktikum/Fachpraktikum: Vorgeschriebenes Praktikum, das als Pflichtpraktikum in der jeweiligen Fachrichtung absolviert werden muss. Praktikantenrichtlinien erhalten Sie bei der jeweiligen Ausbildungseinrichtung." Quelle: Arbeitsagentur

Hinzufügen möchte ich:

das Duale Orientierungspraktikum, entwickelt an der Universität Bielefeld und auch im Jahre 2012 im Rahmen von "Zukunft fördern" gefördert. 

Praktika:




Samstag, 12. November 2011

Junge Talente in der Werkstatt


Am 4. und 5. Oktober haben drei Klassen (8r, 8s und 8g) unserer Schule an einer Potenzialanalyse und vom 10. Oktober bis zum 21. Oktober an einem Praktikum in der 
teilgenommen.

Überzeugt von der systematischen Anlage des Konzepts, das weite Bereiche des Berufsspektrums abzudecken vermag, das über die Orientierung an den Vorgaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zur Anlage von Kompetenzfeststellungsverfahren den gegenwärtigen Forschungsstand berücksichtigt, als auch vom hohen Grad ihrer Handlungsorientierung, haben wir das Konzept als Nachfolger des in die Jahre gekommenen Schnupperpraktikums durchgeführt.

In der Potenzialanalyse wurden zunächst handlungsorientiert berufliche Kompetenzen erfasst, vgl.:


Die sich anschließende Talentwerkstatt bildete sieben Berufsfelder ab: Büro, Metall, Konditor, HOGA (Hotel- und Gaststätten), IT, Frisör und Verkauf. Fast alle angebotenen Berufsbilder finden sich sowohl im Handwerk als auch in Industrie und Handel wieder, so dass keine Engführung des Praktikums auf Handwerksberufe erfolgt. Die jeweiligen Berufsfeldphasen wurden in Theorie- und Praxisblöcken durchgeführt, angeleitet von Fachkräften aus der Praxis.



Die Auswertungsergebnisse werden Ende November/Anfang Dezember 2011 vorliegen und nach elterlicher Genehmigung und Bedarfsprüfung in die individualisierte berufsorientierende Arbeit eingebracht werden. Zudem besteht die Möglichkeit, vertiefende Elterngespräche mit den Verantwortlichen der Handwerkskammer zu vereinbaren.


Momentaufnahmen: 


Szene aus der Potenzialanalyse

Arbeiten an der Hardware im Berufsfeld  IT

Leckere Pralinen
angefertigt unter Anleitung des Konditormeisters Achim Deppermann
Klicken Sie auf das Bild für mehr Infos

in der Metallwerkstatt

Werkstück: Flaschenöffner

Montag, 19. Oktober 2009

Fragen und Antworten rund um Praktikum und Ausbildung u.v.m.


Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen bietet auf der Seite "KomNet.Moderne Arbeit" die Möglichkeit, Fragen und Antworten zu den Themen Ausbildung und Praktikum nachzulesen und selbst zu stellen.

Das "Kompetenznetz Moderne Arbeit" unterstützt Betriebe, Beschäftigte, Betriebsräte und alle Ratsuchenden - für "Erfolgreich Arbeiten", Verbraucherschutz und Sicherheit. KomNet hat für Sie ein bundesweit einzigartiges Service-Netzwerk von über 100 Fachorganisationen aus öffentlichen Institutionen, Verbänden, Wissenschaft und Beratungseinrichtungen geknüpft.

Schnell, bequem und kostenlos - telefonischer Kontakt kostet allerdings 9 Cent pro Minute (aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) - können Sie so das Fachwissen und Erfahrung von Hunderten ausgewiesener Expertinnen und Experten auch für schwierige Fragestellungen nutzen. Das bedeutet: KomNet findet für Sie garantiert die passenden Wege zur Lösung Ihrer Fragen und Problemstellungen.

Fragen und Antworten zum Bereich Jugendliche, Ausbildung, Praktikum, Arbeitsschutz können Sie hier nachlesen: http://asinfo.komnet.nrw.de/cgi-bin/komnet/asinfo.cgi?%20setcat=BAS/11/1&pid=JAAU

Die Seite selbst zu weiteren Recherchen finden Sie HIER

Dienstag, 13. Oktober 2009

Neue Wege ins Studium: Das Technikum


Mit dem Technikum sollen junge Menschen mit Hochschulreife für technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge gewonnen werden. Hierzu wird nach der Schule und vor einem Studium ein strukturiertes Betriebspraktikum von 5 bis 8 Monaten Dauer zur Studien- und Berufsorientierung angeboten. Ein Praktikum, das Klarheit schafft, wohin der persönliche Weg führt und die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium legt. So fördert das Technikum die gefragten Fachkräfte für morgen.

Mit der neuen Initiative Technikum unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) junge Menschen bei der Studienwahlorientierung im MINT-Bereich (Mathematik-Informatik-Natur-und Ingenieurwissenschaften bzw. Technik). Angesprochen sind insbesondere junge Frauen und Männer, die mit Erlangen der Hochschulreife noch keine klare Vorstelliung von ihren Studien- und Berufszielen haben.

Informationen erhalten Sie HIER